Zum Tag des Weissen Stockes 2026: Was ist mit den Kindern und Jugendlichen?

Was ist mit den Kindern und Jugendlichen, die mit einer Sehbehinderung leben?

Dazu wurde Susanne Trudel, die Geschäftsleiterin von Retina Suisse, vom Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz – Radiotelevisione Svizzera (RSI) – befragt.

Die zentralen Punkte:

Wie wichtig ist eine Frühdiagnose bei Kindern in Bezug auf Sehprobleme?
Ein frühzeitiges erkennen der Augenerkrankung ist sehr wichtig, da eine präzise Diagnose erstellt werden kann und mögliche Therapie initiiert werden können. Ausserdem lassen sich frühzeitig die Weichen für die schulische Zukunft und später Lehre/Ausbildung stellen.

Welche Hilfestellungen gibt es?
Es existieren verschiedene Beratungsangebote wie Retina Suisse oder Unitas (Tessiner Blindenorganisation), die Eltern betroffener Kinder unterstützen und begleiten. Wir erklären in aller ruhe und verständlich die Diagnosen, informieren über mögliche Therapien, Hilfsmittel und Sozialversicherungen.

Sollte man enger mit denen zusammenarbeiten, welche die Diagnose stellen?
Ja, das ist sehr wichtig um die Unsicherheiten der Eltern zu nehmen. Der Augenarzt/die Augenärztin sollte den oder die minderjährige Patientin zusammen mit den Eltern nach der Diagnose direkt zu einer Beratungsstelle wie Retina Suisse oder Unitas schicken. Diese können alle ihre Fragen beantworten – ausführlich.

Danke für die Unterstützung an Unitas – Associazione ciechi e ipovedenti della Svizzera italiana!

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