Retina Suisse fördert die wissenschaftliche Forschung mit dem Ziel, eine Therapie für die bis heute nicht behandelbaren Netzhautdegenerationen zu finden. Hier finden Sie alles zu neuen Forschungserkenntnissen, Studien, und mehr.
Aktuelle Einträge
Alterung der Netzhaut: Asthmamittel zeigt schützende Wirkung in Studie mit Mäusen

Das Asthma-Medikament Montelukast soll die Netzhautgesundheit alternder Mäuse verbessert haben. Diese Erkenntnisse könnten den Schutz der Augengesundheit bei älteren Menschen verbessern.
weiterSally sieht schlecht – und dazu noch Gespenster? Was die Wissenschaft sagt

Menschen mit starker Sehverminderung können das Charles-Bonnet-Syndrom entwickeln: Sie haben störende visuelle Halluzinationen. Der Grossteil der Betroffenen scheint damit allein zurechtzukommen – aber einige werden falsch verstanden und in eine Klinik eingewiesen.
weiterWer Usher hat, bekommt unter Umständen auch Schlafprobleme

Neues zum Usher-Syndrom: schlecht hören, später schlecht sehen – und auch schlecht schlafen. Ausserdem publizieren wir hier einen Aufruf des Unispitals Zürich zu einer Usher-Studie.
weiterDie sechsjährige Laura sieht unscharf in die Ferne – das kann riskante Spätfolgen haben

Laura hat mit der Schule begonnen, und sie ist begeistert von dieser neuen Welt. Doch sie hat ein Problem: Sie sieht schlecht auf die Wandtafel bzw. auf den grossen Monitor im Schulzimmer. Mit diesem Problem ist Laura alles andere als allein, denn weltweit hat die Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen massiv zugenommen.
weiterAMD-Frühstadium: die schädlichen Fett-Ablagerungen «wegspülen»?

Jetzt ist klar, wie die Ablagerungen an der Stelle des schärfsten Sehens entstehen, die zur Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen: Eine bestimmte Kohlenhydrat-Art sammelt sich manchmal in der Nähe der Makula an und zieht schädliche Stoffwechselprodukte auf sich.
weiterMangel an Vitamin D erhöht Risiko für Grauen Star

Menschen mit schwerem Vitamin-D-Mangel haben ein um 12 Prozent höheres Risiko für Grauen Star: Das zeigt eine breit angelegte internationale Studie. Erstaunlich ist, dass dabei vor allem jüngere Personen eine stärkere Prädisposition entwickeln.
weiterGeografische Atrophie bei AMD: Tests mit Implantat zeigen positive Ergebnisse

Das neuartige PRIMA-Implantatsystem ist bei ersten Testpersonen im Spätstadium der Altersbedingten Makuladegeneration zum Einsatz gekommen. In der Mehrzahl der Fälle konnte die zentrale Sehfunktion bis zu einem gewissen Grad reaktiviert werden.
weiterGrüner Star: Sport kann den Augeninnendruck kurzzeitig erhöhen – ist das schädlich?

Viel Bewegung soll auch bei Augenerkrankungen eine positive Wirkung entfalten, wird oft erklärt. Im Fall von Grünem Star liefert eine neue Forschungsstudie Befunde, die widersprüchlich wirken.
weiterGoldpartikel und Infrarotlaser sollen Netzhautschäden teilweise kompensieren

Bei Experimenten mit netzhautgeschädigten Mäusen konnten Goldnanopartikel zu einer Sehverbesserung beitragen.
weiterWenn die «Müllabfuhr» in der Zelle versagt: wichtig bei Retinitis pigmentosa, aber auch bei Krebs

Forschende haben einen Mechanismus identifiziert, der für das «Spleissen» von Ribonukleinsäure (RNA) von entscheidender Bedeutung ist. Sie können damit erklären, wie bestimmte Mutationen zur Netzhaut-Erkrankung Retinitis pigmentosa führen.
weiterFeuchte Altersbedingte Makuladegeneration: Es wird intensiv eine Therapie getestet, welche die Zahl der Spritzen senkt

Eine internationale Studie untersucht die Wirksamkeit eines Augenimplantats bei Testpersonen mit feuchter AMD. Es handelt sich um eine Art Minikapsel, die Medikamente direkt ins Augeninnere absondern kann.
weiterAusfälle des Gesichtsfeldes weisen auf ernste Erkrankungen hin

Kommt es zu Einschränkungen des Sehfeldes, können völlig unterschiedliche und oft schwerwiegende Ursachen dahinterstecken.
weiterMorbus Stargardt: Gene «editieren», um das Augenlicht zu erhalten

Forschende in Basel haben eine neuartige Gentherapie entwickelt, die möglicherweise bei Morbus Stargardt zum Einsatz gelangt.
weiterEin Stirnband, das Sehbehinderte lenkt

Forschende der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität haben ein Navigationssystem entwickelt, das mehrere Arten von Sensordaten in Echtzeit verarbeitet. Damit können sich sehbehinderte Menschen genauer und sicherer in ihrer Umgebung orientieren.
weiterNeue Erkenntnisse zur Gentherapie sowie zur Progression von AMD und PXE

Auch dieses Jahr hat Retina Suisse zusammen mit der Stiftung Pro Retina Deutschland zur Verhütung von Blindheit sowie Pro Retina Deutschland zwei in der Schweiz forschende Ophthalmolog*innen ausgezeichnet.
weiterWer Cannabis zu sich nimmt, sieht schlechter

Erste Forschungsstudien zeigen: Der Konsum von Cannabis verschlechtert das Sehvermögen. Das kann besonders beim Autofahren gefährlich werden. Aber welche Funktionen des Auges sind nach der Einnahme des berauschenden Cannabis-Wirkstoffes THC eigentlich beeinträchtigt?
weiterBotond Roska und José-Alain Sahel erhalten den Wolf-Preis für Medizin für ihre wegweisenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Sehvermögens bei blinden Patienten durch optogenetische Therapie.
Der Wolf-Preis gilt als eine der renommiertesten internationalen Auszeichnungen für herausragende Leistungen auf verschiedenen Gebieten, darunter auch in der Medizin. Er ist mit 100 000 Dollar dotiert.
weiterLebersche Kongenitale Amaurose: CRIPSR-Gen-Editing kann zu Sehkraftverbesserung führen

Eine vom Mass Eye and Ear geleitete Phase Studie liefert positive Ergebnisse: Die Behandlung mit CRISPR-Gen-Editing hat sich bei 14 Personen mit einer Form von vererbter Blindheit als sicher erwiesen. Bei elf wurden Verbesserungen festgestellt.
weiterVergabe der Forschungspreise des Jahres 2023

Den klinischen Forschungspreis 2023 von Retina Suisse und Pro Retina Deutschland erhält Frau PD Dr. med. Caroline Brandl vom Universitätsklinikum Regensburg. Der grundlagenwissenschaftliche Preis geht an Frau Vyara Todorova, Ph.D., für ihre Arbeiten am Unispital Zürich.
weiterRiskante “Kuba-Therapie”

Deutsche Fachkreise raten von der „Kuba-Therapie“ bei Retinitis pigmentosa weiter ab. Es sind schwere Komplikationen möglich.
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